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Edgar & Lisa, Noel, Melina, Oliver

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Oliver: Wie war es denn früher in der Schule? Streng, oder?

Edgar von Arx: Das ist 60 Jahre her. es waren ganz andere Zeiten. 2Via.nchrnal. waren wir mehr als 40 Kinder in einer Kla.sse. Meint ihr, das hatte einen Ein-[hiss auf das Lernen?

Lisa: Das war sicherlich stressig für den Lehrer, sich alte Namen zu merken.

NoeE: Es dauerte bestimmt lange. bis jeder Schüler einmal dran lf.a.m.

Edgar von Arx: Ja., genau so war es. Zu Beginn des Unterrichts mussten wir stehen bleiben. Der Lehrer gab Rechenaufgaben vor. Diejenigen, die diese ani schnellsten Lösten, durften sich setzen. Am Schluss standen im­mer dieselben Schüler, was ihnen sehr unangenehm war. Lernschwache sind damals einfach hinten abgefaLLen.

Lisa: Bin ich Froh, dass es heute anders ist_ Stimmt es, dass Linkshänder mit Rechts schreiben mussten?

Edgar von Arx: In meiner Pia.ralle[kLas­se wurde einem Schüler die linke Hand angebunden, sodass er nur mit Rechts schreiben konnte. Angst vor Strafe hatte ich auch, die Rute «Tatz» auf die Handfläche gab es auch noch. Wobei der Lehrer das nicht ständig machte.

Melina: Sind Sie dann gern in die Schule gegangen?

Edgar von Arx: Ja, ich war sogar ein bisschen ein Streber. Ichbin immer zum Lehrer hin und habe am Morgen nach den Hausaufgaben gefragt, damit ich diese über den Mittag machen konnte. Später in der Lehre war ich ein Fauler und schrieb immer die Lösungen von meinen Mitschülern ab.

Noel: Also ich mache meine Hausaufga­ben meist am Nachmittag, aber eigent­[ich mag ich die nicht, ausser wir sollen ein Buch lesen.

Oliver: Spieler’, Zeichnen und Garnen
Ist besser. Da bin ich freier in der Ge-
staltung, vor allem Zeichnen ist cool.

Lisa: Oh ja, seit ich klein bin, verschenke ich Zeichnungen.

Melina: Zeichnen ist gut, Mathe mache ich auch gern. Vor allem wenn Ich alles kann.

Edgar von Arx: Zeichnen konnte ich leider nie_ Dafür habe ich aber eine Idee für euch, wie manches leichter gelingt: Beim Essen beginne ich immer mit der Zutat, die mir am wenigsten schmeckt_ Viel Leicht ist das ja auch ein guter Weg für die Lust am Lernen.

 

Edgar von Arxs Motto ist RS, «Hindernisse aus dem Weg räumen, um se Lb.st moti­viert Lernen zu können.» Über ein Inserat der örtLichen SchuLe fand er zu seinem Engagement als Klassenopa, Auch Pro Senectute bietet in allen Kantonen einen Zugang zum Programm «Generationen im kLassenzirnmer».

www.prosenectute.ch

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